Linienzucht

 

Inzucht, Linienzucht, Outcross

Einleitung:

Die Zucht innerhalb einer Rasse dient entweder der Erhaltung ihrer Qualität und/oder ihrer Vervollkommnung.  Der Rahmen einer Zucht wird abgesteckt von anerkannten Rassestandards, im Falle der Welsh Ponys und Cobs sind dies allein die Sektionsbeschreibungen des Ursprungzuchtbuches, der walisischen Welsh Pony and Cob Society also.

Nach „Wikipedia“ versteht man unter „Tierzucht“ die züchterische Bearbeitung von Tierrassen: Durch gezielte Selektion und Anpaarung von Tieren wird ein Zuchtfortschritt erreicht. Hierbei orientiert man sich an den jeweiligen Zuchtzielen.

Dr. Dieter Schön  definiert den Begriff „Züchten“ in seinem Buch „Praktische Pferdezucht“ (Verlag Eugen Ulmer Stuttgart) wie folgt:

„Züchten ist die Auswahl von Paarungspartnern, verbunden mit der Auslese unter den Paarungsprodukten, beides im Hinblick auf ein bestimmtes Zuchtziel!“

Das Ziel jeder Zucht muss es also sein, rassetypische Merkmale zu festigen.

Was für Rom gilt, trifft natürlich auch für die Erreichung von Zuchtzielen zu: Viele Wege können dort hinführen.  Einer dieser Wege ist die so genannte Mischlingszucht (innerhalb einer Rasse), ein anderer die Inzucht mit ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen.

Ziel dieses Aufsatzes ist es, über Möglichkeiten und Grenzen sowie über  Vor- und Nachteile der Inzucht zu informieren. Während in den Köpfen vieler Züchter „Linienzucht“ meistens (gerade noch) akzeptabel ist, ist dagegen der Begriff der “Inzucht“ rein gefühlsmäßig oft negativ besetzt und wird häufig mit der „Inzestzucht“ gleichgesetzt.

 

„Inzucht“

Der Begriff der „Inzucht“ soll hier als so genannter Oberbegriff verwendet und definiert werden. Von ihr spricht man, wenn zwei Paarungspartner näher miteinander verwandt sind als der Durchschnitt der Rasse.

Wer innerhalb der Welsh Sektionen Ahnenforschung betreibt, der wird schnell zu dem Ergebnis kommen, dass alle „Rassen“ auf einen relativ kleinen Bestand an Urahnen zurückzuverfolgen sind, so dass jedes Pony oder jeder Cob über diese Ausgangstiere mit den anderen seiner Sektion verwandt ist. Ob es bezüglich der Welsh Sektionen wissenschaftliche Erhebungen zu einem durchschnittlichen Inzuchtgrad gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.  Je kleiner eine Population, desto größer ist in aller Regel  dieser Wert. Angelehnt an Expertisen, die bei Boxer- und Schäferhunden in Deutschland in den 80er Jahren durchgeführt wurden und einen durchschnittlichen rassespezifischen Inzuchtgrad von etwas über 4% ergaben, gehe ich für mich davon aus, dass er bei den einzelnen Welsh Sektionen auf Grund eher höheren Anzahl von Urahnen unterhalb dieses Wertes liegt. Danach läge eine Inzucht qua Definition erst vor, wenn man über den Durchschnitt der jeweiligen Sektion eng züchtet.

 

„Linienzucht“

Namhafte Zweige der Wissenschaft sehen zwischen „Inzucht“ und „Linienzucht“ allenfalls einen graduellen, allerdings nicht näher definierten Unterschied. Danach stellt die „Linienzucht“ eine höhergradige Form (siehe weiter unten zu „Inzuchtkoeffizient“) der“ Inzucht“ dar.

„Linienzucht“ im engeren Sinne stellt eine Kombination zwischen „Inzucht“ und „Kreuzungszucht/Outcross“ dar  und meint damit zunächst den Aufbau von mindestens zwei Linien, indem nah verwandte Tiere rückgekreuzt werden, zum Beispiel Tochter auf Vater, Sohn auf Mutter, Vollgeschwister untereinander  oder Enkel auf Großmutter, wobei  ein derartiger Linienaufbau allgemein als „Inzestzucht“ bezeichnet wird. Zum Beispiel ein Hengst aus der einen Linie wird mit einer Stute aus der anderen (nicht verwandten) Linie verpaart, wobei jeder Paarungspartner über möglichst gleiche in Generationen erworbene Positiv-Merkmale verfügen sollte.

 

„Kreuzungszucht /Outcross“

Die oben beschriebene Methode ist somit der so genannte „Outcross“. Er darf nicht verwechselt werden mit der einfachen Paarung nicht oder nur kaum verwandter Tiere. Eine solche Kreuzung bezeichnet man treffender, auch wenn sie innerhalb einer Welsh Sektion stattfindet, als  „Mischlingszucht“. Vom „Outcross“ unterscheidet sich also letztere, indem hier aus keinen bestimmten Linien gezüchtet wird.

Der „Outcross“, auf Deutsch als „Kreuzungszucht“ bezeichnet, ist somit ein sehr wichtiges Instrument der  „Linienzucht“.  Er findet nur statt, wenn an eine liniengezüchteten Stute (s.o.) ein genetisch möglichst komplett fremder, selbst aber auch relativ eng gezüchteter Hengst gepaart wird.

 

 „Mischlingszucht“

Diese häufig praktizierte Methode basiert auf Elterntieren, die wenigstens über 3 Generationen, möglichst sogar gar nicht miteinander verwandt sind, wobei sie ausschließlich nach äußeren Merkmalen (Exterieur und Interieur) nach der einfachen Regel „Gleiches x Gleiches ergibt Gleiches“ ausgesucht werden und nicht liniengezüchtet sind. Eine andere Form der „Mischlingszucht“ ist die so genannte „Ausgleichszucht“.  Man sucht für eine Stute mit Negativ-Merkmalen einen (oftmals liniengezogenen) Hengst, der in diesen Merkmalen „positiv“ ist und erhofft sich bei dem Paarungsprodukt eine Verbesserung der Negativ-Merkmale der Stute, möglichst unter Bewahrung der mütterlichen Positiv-Merkmale.

 

Ziele der „Inzucht“

Chromosomenstränge beinhalten  eine Vielzahl von Genen, wobei jedes Gen aus zwei Allelen besteht. Dominante Allele werden mit Großbuchstaben, rezessive Gene mit kleinen Buchstaben gekennzeichnet.  Die Inzucht bewirkt ein verstärktes „Aufspalten“ der bei nicht oder nur wenig verwandten Tieren häufig heterozygot (gemischterbig) vorliegenden Gene (z.B. Aa, Bb, Cc…).

Die Inzucht in ihren oben genannten Ausprägungen soll eine Verdopplung der Gene von einem oder mehreren bevorzugten Vorfahren bewirken, indem er als Ahn unseres Ponys mehrfach vorkommt. Jede Inzucht verstärkt die Homozygotie (die Reinerbigkeit), das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Gene auf beiden Allelen gleich sind, wird erhöht (AA, aa, BB, bb,...). Dadurch wird die Vielfalt dessen, was das ingezogene Pony vererben kann, eingeschränkt – im Positiven wie im Negativen. Erst durch die Zunahme von reinerbigen Merkmalen und dadurch bedingter Verminderung von mischerbigen Merkmalen entstehen einheitlichere Typen. Ein relativ eng gezüchtetes Pony vererbt seine Eigenschaften voraussichtlich stärker als ein genau so gutes und schönes, welches ausschließlich nach äußeren Merkmalen gezüchtet wurde. Nachweislich übertragen ingezüchtete Tiere ihren Typ verstärkt auf ihre Nachkommen. Es wird also abhängig vom Grad der Inzucht vorhersagbarer, wie die Fohlen aussehen, wenn sie ingezüchtet sind.

Zwar entstehen durch Inzucht keine neuen Fehler; einige Fehler aber, die  bereits im Erbgut latent vorhanden waren, werden durch die Aufspaltung rezessiver Gene aufgedeckt.

 

„Inzuchtkoeffizient“

Der Inzuchtkoeffizient (IK) berechnet den Verwandtschaftsgrad der beiden Elterntiere eines Ponys zueinander. Allgemein erfolgt die Berechnung aus fünf Generationen der Ahnentafel. Dabei werden die Ahnen eines mehrfach aufgeführten Vorfahren nicht eingerechnet, da diese bereits in diesem „stecken“. Unberücksichtigt bleiben weiterhin zwei- oder mehrfach auftretende Ahnen, die entweder nur beim Vater oder nur bei der Mutter zu finden sind..

Ich möchte die Berechnung des IK am Beispiel unserer Begründerstute
COED COCH OLGA
aufzeigen:

Generationen

  • 2.

3.

4.

5.

 

 

 

 

 

 

Coed

Coch

Ninian

 

 

Coed

Coch

Berwynfa

Tan-

y-

Bwlch

Berwyn

Sahara

Unbek. Vater Sahara

Unbek. Mutter Sahara

Brynhir

Black Star

Bleddfa Shooting Star

Brynhir Flight

 

Berwyn

Beauty

Tan-Y-

Bwlch Berwyn

Sahara

Brynhir Black Star

Dinarth

Wonderlight

Bowdler Brigtlight

Irfon Marvel

 

 

Coed

Coch

Sensigl

Tan-

y-

Bwlch

Berwyn

Sahara

Unbek. Vater Sahara

Unbek. Mutter Sahara

Brynhir

Black Star

Bleddfa Shooting Star

Brynhir Flight

 

Gatley

Stardust

Stanage

Planet

Stanage Daylight

Stangage Satellite

Stanage

Meteor

Stangage Halleys Comet

Stange Kitty

 

 

 

 

 

Coed

Coch

Noreen

 

 

 

Chrik

Caradoc

Coed

Coch

Blaen

Lleuad

Criban

Victor

Criban Winston

Criban Whalebone

Berwyn

Beauty

Tan-Y-Bwlch Berwyn

Dinarth Wonderlight

 

Chirk

Heather

Criban

Victor

Criban Winston

Criban Whalebone

Gredington

Bronwen

Tan-Y-Bwlch Berwyn

Silver

 

 

Coed

Coch

Priciau

Coed

Coch

Berwynfa

Tan-Y-

Bwlch Berwyn

Sahara

Brynhir Black Star

Berwyn

Beauty

Tan-Y-Bwlch Berwyn

Dinarth Wonderlight

Coed

Coch

Penllwyd

Criban

Victor

Criban Winston

Criban Whalebone

Coed Coch

Pendefiges

Tan-Y-Bwlch Berwyn

Tan-Y-Bwlch Penwen

Für die Berechnung relavant sind

COED COCH BERWYNFA,
dessen Mutter BERWYN BEAUTY
sowie dessen Vater
TAN-Y-BWLCH BERWYN.

Der IK wird zunächst für jeden der 3 oben stehenden Ahnen separat berechnet. Man erfasst für jede Elternseite die Generationenwerte so oft, wie sie vorkommen.
Gerechnet wird dann nach folgender Formel:  IK = (1/2)n1+n2-1


Für COED COCH BERWYNFA ergibt sich:
n1 = väterlicherseits (vls): 2;
n2 = mütterlicherseits (mls): 3 ;
man schreibt: vls 2 : mls 3, kurz 3 : 2
Berechnet wird die Inzucht auf Coed Coch BERWYNFA so:
IK = (1/2)2+3-1; IK = (1/2)4 IK = 1/16 IK = 6,25 %

Der IK für BERWYN BEAUTY errechnet sich wie folgt:
Vls: 3;  mls: 4, 4 Da Berwyn Beauty 2 x hinter CC Berwnfa steht und eine Doppelerfassung nicht zulässig ist, werden beide Zahlen durch einen Unterstrich gekennzeichnet.
Also:  3 : 4, 4
Berechnet wird die Inzucht auf BERWYN BEAUTY so:
3+4-1= 6  IK = (1/2)6      IK = 1,56 %
3+4 wird nicht berücksichtigt wegen unzulässiger Doppelerfassung.

Für TAN-Y-BWLCH BERWYN ergibt sich folgendes Zahlenbild:
Vls:  3, 3, 4   mls:  4, 5, 5, 5, 5;
unterstriche Zahl:     als Vorfahr von Coed Coch Berwynfa,
fettgedruckte Zahl:   als Vorfahr von Berwyn Beauty,
unterstrichene, fettgedruckte Zahl: als Vorfahr von beiden.

Berücksichtigt werden folgende Zahlen-Kombinationen:
3+5-1 = 7 (1/2)7 =  0,78 %
3+5-1 = 7  = 0,78 %
3+5-1 = 7  = 0,78 %
3+4-1 = 6 (1/2)6 = 1,56 %
3+5-1 = 7 (1/2)7 = 0,78 %
3+5-1 = 7  = 0,78 %
3+5-1 = 7  = 0,78 %
3+5-1 = 7  = 0,78 %
4+5-1 = 8 (1/2)8 = 0,39 %
4+5-1 = 8  = 0,39 %

IK für Tan-y-Bwlch Berwyn:     7,80 %

Der Gesamt-IK für Coed Coch Olga ergibt sich aus der Addition der drei Einzelwerte. Weil Coed Coch Berwynfa als Produkt einer Vater-Tochter-Anpaarung selbst auch bereits einen IK von 25 % aufweist, ist sein Wert von 6,25 % noch mit 1,25 zu multiplizieren, so dass sich für Coed Coch Berwynfa ein Gesamt-IK von 7,81 % ergibt.

Der Inzuchtkoeffizient für unsere Begründerstute COED COCH OLGA beträgt somit 17,17 % (7,81 % + 1,56 % + 7,80 %).

Darüber, ob der IK verlässliche Auskunft über den tatsächlichen Inzuchtgrad gibt, ließe sich trefflich streiten, weil nur die Ahnen berücksichtigt werden, die gleichzeitig auf beiden Elternseiten vorkommen.

Würde man zum Beispiel zwei selbst sehr ingezogene Ponys miteinander anpaaren, die aber miteinander nicht verwandt sind (siehe oben: Linienzucht)dann ergäbe sich ein IK von 0 %.

Deshalb halten viele „Experten“ nicht den Inzuchtkoeffizienten sondern den so genannten

 

Ahnenverlustkoeffizienten (AVK)

für das Maß aller Dinge.

Dazu berechnet man den Quotienten aus vorhandenen und maximal möglichen Ahnen über eine definierte Anzahl von Generationen (wir wollen bezüglich COED COCH OLGA wieder 5 Generationen zu Grunde legen).

Eine Ahnentafel über 5 Generationen weist 62 mögliche (verschiedene) Ahnen aus. Wenn nur einer dieser 62 möglichen Ahnen zweifach auftaucht, hat das Pony tatsächlich nur 61 verschiedene Ahnen. Taucht ein Vorfahr dreimal auf (wie bei CC Olga z.B. CRIBAN VICTOR), dann hat das Pony nur 60 verschiedene Vorfahren.  Sind es hingegen drei Ahnen, die zweifach auftreten, so hat Pony nur 59 verschiedene Ahnen.

COED COCH OLGA hat insgesamt 13 Ahnen die zwei– bis maximal achtmal auftreten:

(CC Berwynfa 2 x, Berwyn Beauty 3 x, Tan-y-Bwlch Berwyn 8 x, Sahara 4 x, Brynhir Black Star 4 x, Dinarth Wonderlight 3 x, Criban Victor 3 x, Vater Sahara 2 x, Mutter Sahara 2 x, Bleddfa Shooting Star 2 x,  Brynhir Flight 2 x, Criban Winston 3 x, Criban Whalebone 3 x).

Bezogen auf die ersten 5 Generationen hat Olga von 62 möglichen Ahnen somit tatsächlich nur noch 34, was einem AVK von 55 % (34 : 62 = 0,55) entspricht, umgekehrt ausgedrückt kann man sagen, dass bei Coed Coch Olga 45 % der Ahnen fehlen.

Da ich selbst die Inzucht betreibe, um einen höheren Grad an Homozygotie zu erreichen, hat für mich der Inzuchtkoeffizient (IK) eine größere Aussagekraft als der Ahnenverlustkoeffizient (AVK), zumal der IK auch auf spezielle Individuen, die mir in züchterischer Hinsicht besonders wichtig sind, berechnet werden kann.

Für unseren Hengst POLARIS DYLAN errechnet sich der Inzuchtkoeffizient wie folgt:

Polaris Dylan Abstammung

Für die Berechnung relevante Vorfahren sind:

COED COCH GALA,

COED COCH LYGON

COED COCH BERWYNFA

DOWNLAND DAUPHIN

COED COCH PEIONI.

Der IK wird zunächst wieder für jeden der oben stehenden Ahnen, bei POLARIS DYLAN also fünf, separat berechnet. Man erfasst für jede Elternseite die Generationenwerte (1 für erste, 2 für zweite, 3 für dritte Generation usw.) so oft, wie sie vorkommen.
Gerechnet wird dann nach folgender Formel:  IK = (1/2)n1+n2-1 %

 

Für COED COCH GALA ergibt sich folgende Berechnung:

n1 = väterlicherseits (vls) = 
2 x dritte Generation, 1 x fünfte Generation als Vorfahr von Coed Coch Lygon =
3, 3, 5

n2 = müterlicherseits (mls) =
1 x fünfte Generation als Vorfahr von Coed Coch Lygon =
5

vls : mls =  3, 3, 5 : 5

3 + 5 - 1 = 7         (1/2)7    =   0,78 %
3 + 5 - 1 = 7         (1/2)
7  
0,78 %

                                                    1,56 %

Dylans IK, bezogen auf COED COCH GALA beträgt 1,56 %.

 

 

Berechnung für COED COCH LYGON:

vls:    3;    mls:   3;         vls : mls   =    3 : 3

3+3-1= 5             (1/2)5       =   3,12 %

Dylans IK, bezogen auf COED COCH LYGON beträgt 3,12 %.

 

Berechnung für COED COCH BERWYNFA:

vls:  4, 4, 4, 4
Fett:   2 x in der vierten Generation als Vorfahr von COED COCH GALA
Unterstrichen: 2 x in der vierten Generation als Vorfahr von COED COCH LYGON

mls: 3, 4

vls : mls      =     4, 4, 4, 4     :     3, 4

4+3-1= 6           (1/2)6             =    1,56 %
4+3-1= 6           (1/2)6             =    1,56 %
4+3-1= 6           (1/2)6             =    1,56 %
4+3-1= 6           (1/2)6             =    1,56 %
4+4-1= 7           (1/2)7             =    0,78 %
4+4-1= 7           (1/2)7             =    0,78 %
4+4-1= 7           (1/2)7             =    0,78 %
4+4-1= 7           (1/2)7             =    0,78 %

                                                           9,36 %

Weil Coed Coch Berwynfa als Produkt einer Vater-Tochter-Anpaarung selbst auch bereits einen IK von 25 % aufweist, ist sein Wert von 9,36 % noch mit 1,25 zu multiplizieren, so dass sich für Coed Coch Berwynfa ein Gesamt-IK von 11,69 % ergibt.

Dylans IK, bezogen auf COED COCH BERWYNFA beträgt 11,69 %.

 

 

Berechnung für DOWNLAND DAUPHIN:

vls:   4        mls:    4          vls   :   mls     =      4 : 4

4+4-1=7               (1/2)7               =    0,78 %

Dylans IK, bezogen auf  DOWNLAND DAUPHIN beträgt 0,78 %.

 

Berechnung für COED COCH PEIONI:

vls: 4, 4
Unterstrichen:
2 x in der vierten Generation als Vorfahr von COED COCH GALA

mls: 4

4+4-1=7                     (1/2)7            =      0,78 %
 
4+4-1=7                     (1/2)7            =     0,78 % 

                                                                    1,56 %

Dylans IK, bezogen auf COED COCH PEIONI beträgt 1,56 %.

 

Addition:               1,56 %           IK auf COED COCH GALA
                                 3,12 %           IK auf COED COCH LYGON
                              11,69 %           IK auf COED COCH BERWYNFA
                                0,78 %           IK auf DOWNLAND DAUPHIN
                                1, 56 %          IK auf COED COCH PEIONI

                               18,71 %           Gesamt IK für POLARIS DYLAN
                              ======

Der Inzuchtkoeffizient für POLARIS DYLAN beträgt somit 18,71 %, davon entfallen allein auf COED COCH BERWYNFA 11,69 %, so dass ein sehr hoher Grad an Wahrscheinlichkeit besteht, dass POLARIS DYLAN bezogen auf viele BERWYNFA-Gene homozygot ist, über diese also reinerbig verfügt und sie deshalb an seine Nachkommen weitergibt.

 

 

Ahnenverlustkoeffizient (AVK) für POLARIS DYLAN:
 

13 mehrfach vorkommende Ahnen über 5 Generationen:

TAN-Y-BWLCH BERWYN                  7 x
COED COCH BERWYNFA                6 x
BERWYN BEAUTY                               6 x
COED COCH GALA                          4 x
COED COCH PEIONI                         3 x
COED COCH BLAEN LLEUAD           3 x
COED COCH PENLLWYD                  3 x
COED COCH LYGON                        2 x
DOWNLAND DAUPHIN                      2 x
HILLBARN GARLAND                         2 x
CRIBAN PEBBLE                                   2 x
DOWNLAND DRAGONFLY               2 x
BELVOIR ZOROASTER                         2 x

Von 62 in den ersten fünf Generationen möglichen Ahnen hat POLARIS DYLAN somit tatsächlich nur 31, also genau die Hälfte der überhaupt möglichen.

POLARIS DYLAN hat somit einen AVK-Wert von 50 % (Berechnung: 31 : 62).

 

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